Die besten Katzenklos: Meine Tipps & Empfehlungen

Das Katzenklo ist ein wichtiger Bestandteil im Leben einer Wohnungskatze. Sie muss sich darin wohlfühlen können, denn wenn Katzen etwas nicht leiden können, dann ist es dass sie nicht in Ruhe ihr kleines oder großes Geschäft erledigen können. Im Bestfall sollte man der Katze also genügend Platz zur Verfügung stellen und das Klo möglichst an einem ruhigen Ort aufstellen.

Wenn sie mit dem Ort oder dem Klo nicht zufrieden ist, macht sie gerne auch mal in die Wohnung beziehungsweise in irgendeine Ecke. Und das wollen wir ja definitiv vermeiden. Man sollte dabei auch unbedingt darauf achten, dass das Katzenklo nicht zu nahe am Futterplatz oder Schlafplatz steht. Das mögen sie nämlich gar nicht!

Am besten ist es, wenn ihr die Katzentoilette an einen festen Ort platziert. Überlegt euch schon vorher, welcher Ort gut geeignet wäre. Die Katze gewöhnt sich recht schnell an den neuen Ort, sofern sie sich dort nicht gestört fühlt. 🙂 Wenn ihr zwei oder mehr Katzen im Haushalt habt, ist es außerdem ratsam mehr als nur ein Katzenklo aufzustellen. Ist gibt zwar auch sehr große Katzenklos, aber für mehr als zwei Mitzen oder Kater empfehle ich euch diese nicht.

Es gibt natürlich viele verschiedene Katzentoiletten, daher denke ich ist es recht nützlich für euch, wenn ich mal ein paar gute und schöne Katzenklos vorstelle.

1. Mein Testsieger: Berto von Trixie

Keine Frage, es gibt wirklich super schöne Katzentoiletten, die vor allem dem Menschen gefallen und die den Raum irgendwie sogar designtechnisch aufwerten. Nur der Katze ist das Aussehen des Klos mal total egal, ihr geht es vor allem um Einfachheit und einem Örtchen, an dem sie stressfrei ihr Geschäft erledigen kann.

Mir geht es in erster Linie also vor allem um die Funktion, sprich das Aussehen der Toilette kommt an zweiter oder sogar erst an dritter Stelle. Denn dazwischen interessiert mich noch die Wirtschaftlichkeit, also wie viel Katzenstreu kostet mich dieses oder jenes Klo Woche für Woche. Da gibt’s nämlich große Unterschiede.

Und deshalb kann derzeit zumindest für mich nur ein Klo die Spitzenposition in meiner Katzenklo-Liste einnehmen, nämlich das Berto-Katzenklo von Trixie. Trotz seines extrem günstigen Preises erfüllt das Berto in meinen Augen alles, was ich als Katzenmama brauche.

Das Lästige an vielen Katzentoiletten ist schließlich das Saubermachen. Es muss Tag für Tag geschruppt werden, egal welches Katzenstreu genutzt wird. Außerdem landen trotz Auffangmatte immer wieder jede Menge feine Sandkörner oder kleine Steinchen in der Wohnung, die aufgesaugt werden müssen. Das ist so nervig, ihr kennt das sicherlich!

Meine Katzenstreu-Empfehlungen
Es ist eines der leidigsten Themen überhaupt in der Katzenhaltung: die richtige Katzenstreu. Was macht wirklich gute Katzenstreu aus? Meine Tipps dazu und meine aktuelle Lieblingssorte erfährst du in meinem ausführlichen Artikel über Katzenstreu.

Das Besondere am Berto-Katzenklo von Trixie ist das Reinigungssystem. Dieses basiert auf zwei geschlossene Schalen und einem Netz. Alles wird ineinander gesteckt und ermöglicht der Katze ohne Haube ein stressfreies Geschäft. Studien zufolge gehen Katzen nämlich lieber in ein offenes Klo, als in eine Toilette mit Haube. Dieses Verhalten zeigen sie schließlich auch in der freien Natur, wo sie stets ihre Umgebung im Blick haben möchten.

Wichtiger Tipp: Ich weiß nicht warum Trixie in der Anleitung angibt, dass die Netz-Schale die oberste sein soll. Es ist viel einfacher wenn das Streu in eine geschlossene Schale gefüllt wird, da das Netz viel schwieriger zu reinigen ist. In den Bewertungen auf Amazon zeigt Miradea in einem Video sehr gut, was ich meine. Wenn man es so macht wie sie es zeigt, ist das Trixie ein absolut tolles Katzenklo. Wer zwei Katzen hat, sollte definitiv auch unbedingt zwei Berto-Toiletten kaufen. Zu diesem Preis sollte das kein Problem sein.

Tipp: Schalen-Toiletten lassen sich auch hervorragend mit Abdeckungen zum Beispiel aus Korbweide erweitern. Ein kleines Kissen oben drauf platziert und schon ist es ein gemütliches Schlafplätzchen. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Farben. Diese hier passt problemlos über das Berto:

2. PeeWee EcoMinor – das extrem sparsame Klo

Das was das Berto nicht kann, kann umso mehr das EcoMinor von PeeWee. Auf Platz 2 ist es bei mir aber dennoch gelandet, da es eigentlich nur mit Holzstreu funktioniert, was ein tolles Streu ist, aber welches leider nicht von jeder Katze auf Anhieb angenommen wird. Der Anschaffungspreis im Set mit Holzstreu und Schaufel ist mit knapp 30 Euro jedenfalls aber absolut top. Noch viel günstiger bekommt ihr Holzstreu zum Beispiel im Baumarkt als Pellets.

Das EcoMinor, wie es der Name schon sagt, ist daher wohl eines der sparsamsten Katzenklos das es derzeit zu kaufen gibt. Das aus Schweden stammende System braucht extrem wenig Streu. Am besten funktioniert es mit Holzstreu, das aus Sägemehl hergestellt wird. Dieses ist biologisch komplett abbaubar und kann somit auch in der Toilette oder in der Biotonne entsorgt werden.

Sparsam ist das EcoMinor aber deshalb, weil die Katze bei diesem Klo in eine getrennte Gitterwanne uriniert. Dadurch wird der Urin von Anfang an und dauerhaft vom sauberen Streu getrennt. Lediglich der Kot bleibt oben liegen und muss separat entfernt werden. Da Holzstreu extrem saugfähig ist und Urin quasi getrennt vom restlichen Streu in der Gitterwanne landet, verbraucht man auf lange Sicht weitaus weniger Streu als mit üblichen Katzenklos.

Gut geeignet ist es außerdem für Stehpinkler, da die Rückwand sehr hoch ist und so das Herausspritzen von Urin verhindert. Kitten kommen mit dem EcoMinor dank seines niedrigen Einstiegs auch relativ früh zurecht. Insgesamt kann ich beim EcoMinor nicht wirklich meckern. Es kommt ganz darauf an, ob eure Katzen mit Holzstreu klarkommen oder nicht. Geruchstechnisch ist es auch nicht jedermanns Sache, da das Streu typisch nach Holz – eben nach purer Natur – riecht. Die Wirtschaftlichkeit dagegen ist eine wahre Wucht.

3. Jumbo von Bernina für große Katzen

Das Jumbo-Katzenklo ist insofern gut, da es sehr groß ist und dennoch alle wichtigen Vorzüge bietet, die man so braucht. Es muss also auch für Stehpinkler nutzbar sein, ohne das etwas aus dem Klo rausläuft oder spritzt. Dafür ist der Rand definitiv hoch genug.

Mit seinen 70 cm x 56 xm x 27 cm ist es eine echte Riesentoilette für große Katzen und kleine Hunde. Wildkatzen bzw. Maine-Coon-Katzen finden darin also ausreichend Platz. Und da das Jumbo ebenso ohne Haube auskommt, verrichten sie ihr Geschäft auch naturnahe beziehungsweise stressfrei.

Nutzbar ist es mit allen üblichen Katzenstreu-Sorten. Damit die Säuberung so einfach wie möglich klappt, sollte man aber von Anfang an am besten eine gute Schaufel kaufen. Empfehlen kann ich die große Flamingo Kotschaufel aus Aluminium von Karlie.

4. Modkat – das Designer-Klo für Katzen

Beim Modkat dürfte selbst die Katze große Augen machen. Äußerlichkeiten sind ihr zwar eigentlich völlig egal, sofern das Katzenklo dann aufgrund eines schönen Designs aber einen tollen Platz am Fenster bekommt, wird sie trotzdem viel Freude daran haben. Rein optisch betrachtet ist das Modkat Katzenklo auf jeden Fall ein echter Hingucker. Es gibt nicht viele, die ähnlich gut aussehen.

Das Reinigungssystem basiert beim Modkat auf einer Komplettlösung mit wiederverwendbaren und reißfesten Streueinlagen, die beim Streuwechsel einfach komplett herausgenommen werden. Das alte Streu lässt sich dann einfach entsorgen und ersetzen. Es muss lediglich die Einlage mit warmen Wasser gereinigt werden, was deutlich bequemer ist als das Klo selber unter dem Wasserhahn oder in der Badewanne säubern zu müssen.

Problematisch könnte es werden, wenn die Katzen scharfe Krallen haben und gerne sehr, sehr viel herumkratzen. Die Streueinlage ist zwar reißfest, aber nach ein paar Monaten im Einsatz wird man nicht um eine Ersatzeinlage herumkommen. Man muss also durchaus mit Folgekosten rechnen. Wobei diese auch bei jedem anderen Katzenklo entstehen können, da sich bei allen mit der Zeit die Streuschalen abnutzen und definitiv ersetzt werden sollten. Beim Modkat müssen lediglich die Einlagen gewechselt werden.

Allerdings hat das tolle Design auch seinen Preis. Es ist das mit Abstand teuerste Katzenklo in meiner Liste. Jedoch könnte es auch das Klo sein, dass am längsten von allen im Einsatz ist.

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Tipp: Kein Designer-Klo, aber eine günstige und gute Alternative, ist das Berty-Katzenklo von Rotho. Das System basiert auf dieselbe Bauart mit Öffnung samt Gitter im Deckel. Dieses System verhindert in erster Linie, dass die Katze kleine Steinchen und Sandkörner in der Wohnung verteilt. Sie bleiben beim Herausklettern einfach im oder auf dem Klo liegen.

5. Nestor von Nobby

Das Nestor-Katzenklo ist super schlicht. Ohne irgendwelchem Schnickschnack erfüllt es alle Grundbedürfnisse, die ich persönlich an eine Katzentoilette stelle. Es eignet sich vor allem für Mitzen, da es recht kompakt ist und große, stolze Kater es ein wenig zu eng finden könnten.

Besonders gut gefällt mir die braune Version des Nestor-Katzenklos, es gibt aber auch Versionen in weiß/grau, weiß/grün und weiß/blau. Bei Zooplus gibt’s zudem eine XXL-Version, die sich dann auch für große Katzen sehr gut eignet. Sie kostet allerdings gleich mal eine ganze Ecke mehr, deswegen würde ich in diesem Fall eher zur Corner-Toilette von LazyBones greifen würde.

Aufgenommen habe ich das Nestor aber insbesondere wegen der klappbaren Tür, die ein deutlich schnelleres und einfacheres Reinigen erlaubt. Man muss so nicht jedes Mal den kompletten Deckel abnehmen. Genauso gut eignet sich dieses Exemplar aber auch für Stehpinkler, da auch hier die Rückseite wieder schön hoch ist und alle Seiten verschlossen sind. Es kann so nichts rauslaufen.

So, ich hoffe ich konnte euch mit dieser Übersicht ein bisschen weiterhelfen und euch fällt die Entscheidung jetzt ein wenig leichter. Über eure Erfahrungen würde ich mich natürlich auch freuen. Vielleicht kennt ihr ja auch noch ein besseres Katzenklo, das ich noch nicht kenne und mir einmal ansehen sollte. 🙂

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Hier schreibt:

Stefanie

Hey! Na, bist du auch so ein großer Katzenfan wie ich? Ich hoffe doch! :) Um mich kurz vorzustellen: Ich bin die Stefanie, liebe sowohl das Stadtleben als auch die Natur, das Kreative und Kritische. Außerdem bin ich stolze Bezugsperson von Muffin und Chucky, meinen zwei zuckersüßen Katern. Falls du jetzt neugierig bist und mehr über uns erfahren möchtest, dann schaue doch am besten hier mal vorbei.

2 Kommentare

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  • Das Berto ist echt richtig klasse, ich habe es genauso gemacht wie du gesagt hast und es ist einfach nur toll! Meinen beiden Tiger gefällt es auch, ich will kein anderes 😀 Hast mir sehr geholfen. 🙂

    • Hi Mandy, das freut mich sehr. Ich kenne derzeit auch kein anderes Katzenklo, dass ähnlich einfach die Reinigung ermöglicht. Optisch ist es vielleicht kein Knaller, aber hässlich ist es auch nicht. 🙂


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