Mein liebes Katzentagebuch,…

In einem Zitat von Oscar Wilde heißt es: ,,Jeder sollte ein Tagebuch schreiben.“ Ein Zitat was normalerweise jeder in seinem Alltag umsetzen sollte. Aber das ist oft nicht möglich, da wir durch unseren Beruf, Hobbys und anderes einfach nicht dazukommen. Zumindest geht es mir so, irgendwie. Ich muss zugeben, dass ich es schon etwas bereue nicht täglich Tagebuch geführt zu haben, aber naja, mein Blog hier ist ja auch eine Art Tagebuch, nur eben dass ich den einen oder anderen Tag auslasse. 

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Jetzt fragt ihr euch vielleicht, warum ich das Thema „Tagebücher“ aufgreife, obwohl ich hier in meinem Katzenblog schreibe. Nun ja, ich habe vom „Familia Verlag“ aus Leipzig, also quasi hier bei mir um die Ecke, ein Katzentagebuch geschenkt bekommen. Ja ihr habt richtig gelesen, ein Katzentagebuch. Ich war genauso überrascht wie ihr.

Ich habe erstmal nicht schlecht geschaut aber das Katzentagebuch ist richtig super, denn ihr könnt darin alles wichtige von eurem Vierbeiner festhalten. Egal ob Katze oder Hund, denn dasselbe Tagebuch gibt es auch für die begabten Riechnasen. Damit ihr aber erst einmal einen einen kleinen Einblick in das Buch bekommt, werde ich euch kurz die verschiedenen Kategorieren vorstellen.

Das Deckblatt

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Auf der ersten Seite könnt ihr ein Bild von eurem Schnuffel einkleben, so dass jeder auf den ersten Blick erkennt, wem das Tagebuch gehört.

Kategorien

Über Dich

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Hier könnt ihr die persönlichen Informationen zu eurer Katze angeben. Ihr könnt unter anderem das Aussehen, Alter, Name, Rasse, Geburtstort und Lieblingsbeschäftigungen notieren. Natürlich dürfen auch die Angaben zur Familie nicht fehlen, denn es ist doch wichtig zu wissen, wer die Eltern, Geschwister (andere Tiere) sind und welche Abenteuer man mit ihnen erlebt.

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Gesundheit

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Eine andere wichtige Kategorie ist die über die Gesundheit unseres Schnuffels. Welchen Tierarzt besucht ihr? Nun gut jeder sollte eigentlich wissen zu welchem Tierarzt ihr mit eurem Schatz geht, aber man weiß ja nie. Es kann ja nicht schaden, sich den Namen und die Adresse des Tierarztes aufzuschreiben. Auch Impfungen, Krankheiten, Allergien und Aufenthalte in Tierkliniken können festgehalten werden. Aber nicht nur das, ihr könnt auch Diagnosen, Therapien und Medikamente eintragen.

Ebenfalls könnt ihr auch die Kosten vom letzten Tierarztbesuch aufschreiben. Also nur wer das möchte, ich vergesse die Kosten für den Tierarzt lieber ganz schnell wieder. Für denjenigen, der seine Ausgaben aber stets im Auge behalten möchte, und dazu gehören auch die Rechnungen bzgl. des eigenen Tieres, ist das dennoch ein nützlicher Zusatzbereich.

Pflege

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Eine ganz tolle Kategorie ist die Pflege eures Tieres. Darunter fällt beispielsweise das Waschen, was ich aber generell vermeide, da meine Lieblinge sowieso keine Freigänger sind und es keinerlei Grund für ein Bad gibt. Des Weiteren gibt es einen Bewegungsplan, bei meinem Muffin würden die Zeilen aber relativ leer ausfallen, weil er eher ein Bewegungsmuffel ist.

Auch was Tricks anbelangt sind meine beiden Kater nicht gerade die motiviertesten, das überlassen sie eher ihrem Bruder Marley (Golden Retriever). Ich muss schon sagen, dass meine Katzen relativ faul sind – auch wenn durchaus Phasen gibt, in denen sie so richtig abdrehen und sich gegenseitig durchs Haus jagen oder auf das neue Baldriankissen abgehen, welches ich ihnen genäht habe.

Weiter geht’s mit dem Essenplan, in dem ihr eintragt wie viel, wann und was eure Katze gefressen hat.

Tagebuch

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Die eigentliche Hauptkategorie ist aber eine andere, nämlich die für die besonderen Erlebnisse mit eurer Katze. Aber bevor es mit den Geschichten losgeht, könnt ihr notieren welche Vorbereitungen ihr für eure Katze getroffen habt. Also beispielsweise was ihr an Sachen gekauft habt (Katzenbett, Katzenklo, Futternäpfe und so weiter) oder den ersten Tag mit eurem neuen Vierbeiner. Wenn ihr das gemacht habt, geht’s ab mit den abenteuerlichen Stories, wo ihr viel Platz habt.

Abschied

Jetzt kommen wir zur traurigsten Kategorie, dem Abschied. Keiner will natürlich an diesen Teil denken aber irgendwann kommt nunmal der Tag, an dem wir für immer Lebewohl sagen müssen. Ihr könnt eure Gefühle und Erinnerungen niederschreiben, falls ihr dazu in der Lage sein solltet. Das Niederschreiben der Gedanken, auch und vor allem wenn es traurige sind, kann bei der Trauerbewältigung eine große Stütze sein. Für den einen mehr, für den anderen weniger. Mir hat es schon sehr oft durch schwierige Situationen geholfen, wenn ich bestimmte Erlebnisse einfach aufgeschrieben habe.

Und zum Schluss kommt noch ein Abschnitt für Katzensitterinnen. Falls ihr irgendwann einmal – aufgrund von Urlaub – eurer Tier in Pflege geben müsst, könnt ihr auf diesen Seiten wichtige Informationen, wie Ernährung, Bewegung, Reinigung und Pflege weitergeben, damit sich am Tagesablauf eurer Katze nichts ändert. Ihr könnt der Pflegerin bzw. der Pension so einfach das Tagebuch mitgeben und sie wissen schon sehr, sehr viel über euren Schatz. Das finde ich super.

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Abschließend finde ich…

Das Katzentagebuch ist eine tolle Idee, vor allem weil es mit vielen allgemeinen Informationen über mein Tier befüllt werden kann. Es kann ja immer mal sein, dass man schöne Augenblicke mit seiner Katze irgendwann mal vergisst, beziehungsweise kleine Details in der Erinnerung verschwinden. Das kann mit dem Katzentagebuch nicht so schnell passieren. Es macht viel Spaß, in ein paar Monaten darauf zurückzublicken, was alles spannendes passiert ist.

Das müssen nicht immer positive Erlebnisse sein, wie wir Menschen haben Katzen schließlich auch mal einen schlechten Tag. Zum Beispiel wenn sie sich in der Schlaufe einer Papiertüte verhäddern (ist schon meinem Muffin passiert) und Hilfe benötigen, da wieder rauszukommen. Und was sollte sich besser eignen als ein Tagebuch, um Erlebnisse schriftlich festzuhalten? Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Tagebuch auch regelmäßig geführt wird. Aber dafür dürfte Eure Katze bestimmt genügend Gründe liefern.

Erhältlich ist das Katzentagebuch derzeit für 9,95 Euro bei Amazon oder aber auch direkt auf der Website des Familia Verlags.

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Hier schreibt:

Stefanie

Hey! Na, bist du auch so ein großer Katzenfan wie ich? Ich hoffe doch! :) Um mich kurz vorzustellen: Ich bin die Stefanie, liebe sowohl das Stadtleben als auch die Natur, das Kreative und Kritische. Außerdem bin ich stolze Bezugsperson von Muffin und Chucky, meinen zwei zuckersüßen Katern. Falls du jetzt neugierig bist und mehr über uns erfahren möchtest, dann schaue doch am besten hier mal vorbei.

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